Im DZPG engangieren sich Betroffene und Angehörge gemeinsam mit Forschenden in Trialogischen Räten, um die Weiterentwicklung am DZPG mitzugestalten.
Die trialogische Arbeit findet sowohl an den DZPG-Standorten im Trialogischen Standortrat statt wie auch standortübergreifend im Trialogischen Zentrumsrat. Die Perspektive von Kindern und Jugendlichen auf das Thema psychische Gesundheit ist durch den Kinder- und Jugendrat am DZPG verankert.
Unterstützt wird die aktive Mitarbeit von Expertinnen aus Erfahrung durch die DZPG-Infrastruktur Patient and Public Involvement.
An jedem DZPG Standort gibt es einen lokalen Standortrat, der sich regelmäßig virtuell oder in Präsenz trifft. Hier tauschen sich Betroffene, Angehörige und Forschende des Standorts aus, bereiten Themen vor und organisieren Treffen, Projekte und weitere Beteiligungsmöglichkeiten.
Wenn Sie Interesse an der Mitarbeit in einem lokalen Standortrat haben, melden Sie sich gerne bei den zuständigen Referentinnen für Patient and Public Involvement (PPI).
Dr. Silke Lipinski – silke.lipinski@hu-berlin.de
Irina Baskow – irina.baskow@charite.de
Dr. Christina Bartnick – christina.bartnick@rub.de
Dr. Anja Buder – anja.buder@med.uni-jena.de
Dr. Anne Strehlow – anne.strehlow@med.ovgu.de
Ronald Fischer – ronald.fischer@zi-mannheim.de
Dr. Barbara Bollig – barbara.bollig@zi-mannheim.de
Armin Kauf – armin.kauf@med.uni-muenchen.de
Dr. Ulrike Sünkel – ulrike.suenkel@med.uni-tuebingen.de
Dr. Maria Hildegard Haun – maria.haun@dzpg.org
Der Trialogische Zentrumsrat setzt sich aus bis zu zwei Vertreterinnen und Vertretern für Betroffene, Angehörige und Forschende pro Standort zusammen und umfasst insgesamt maximal 36 Personen. Der Zentrumsrat war von Anfang an in die Konzeptentwicklung des DZPG eingebunden und beteiligt sich an sämtlichen Infrastrukturen, Forschungsprojekten und Arbeitsgruppen.
Der Rat hat das Ziel, den Weg zu psychischer Gesundheit patientenorientiert und patientensensibel zu gestalten, die Stigmatisierung psychischer Erkrankungen zu überwinden und die Beteiligung der Betroffenen voranzutreiben. Der Zugang und die Versorgung im Bereich psychischer Gesundheit sollen gezielt erleichtert und verbessert werden. Knüpfen neue Erkenntnisse in Früherkennung und Behandlung an der Lebenswelt von Betroffenen und Angehörigen an, kann sich deren Leben deutlich verbessern.
Dr. Maria Hildegard Haun
maria.haun@dzpg.org
Kinder haben wie Erwachsene das Recht auf Meinungs- und Informationsfreiheit und auf bestmögliche Gesundheit. Kinder sind zuverlässige Informanten, wenn es um ihr Befinden geht, und werden als Experten für psychische Gesundheit viel zu oft unterschätzt. Im DZPG wird die Perspektive von Kindern und Jugendlichen auf das Thema psychische Gesundheit von Anfang an systematisch und strukturell einbezogen. In einem Kinder- und Jugendrat sind Kinder und Jugendliche an allen Phasen der Forschung zum Thema psychische Gesundheit beteiligt. Sie werden als Expertinnen und Experten für ihre Altersgruppe von Beginn an in Themenfindung, Forschungsprojekte und Infrastrukturen einbezogen, sodass sie eine Stimme haben, ihre Meinung äußern und ihre Sichtweise einbringen können. Gemeinsam soll erreicht werden, dass in den relevanten Lebenswelten wie Kita, Kindergarten oder Schule mehr Wissen über psychische Gesundheit und psychische Störungen vermittelt wird (Mental Health Literacy). Gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen werden partizipativ Präventions- und Interventionsangebote zur Förderung der mentalen Gesundheit entwickelt.
Kinder- und Jugendrat des DZPG
dzpg@uni-marburg.de
Die DZPG-Infrastruktur Patient and Public Involvement (PPI) unterstützt die aktive Mitarbeit von Expertinnen aus Erfahrung in den relevanten lokalen und zentralen Entscheidungsgremien sowie in Forschungsprojekten. An sechs Standorten koordinieren die PPI-Referenten die Arbeit der Trialogischen Standorträte, sind Ansprechpartnerinnen für partizipative Forschung und beraten Forschende rund um alle Fragen der Partizipation.
Die lokalen PPI-Referentinnen finden Sie hier