Partizipation

Wertvolles Erfahrungswissen

Menschen, die psychische Erkrankungen erlebt haben oder noch darunter leiden, bringen wertvolles Erfahrungswissen und eine einzigartige Perspektive mit. Dieses auch von den Angehörigen erlangte Wissen ist für die Forschung von großer Bedeutung. Deshalb arbeiten Expertinnen und Experten aus Erfahrung, also Patienten und ihre Angehörigen, in den Gremien und Forschungsprojekten aktiv mit. Auch die breite Öffentlichkeit wird einbezogen, beispielsweise um Themen für zukünftige Forschungsfragen zu identifizieren. Um diese Aktivitäten zu unterstützen, wird eine eigene Infrastruktur aufgebaut, das Center for Patient and Public Involvement (PPI).

Erfahrungsexpertinnen als Treiber der Innovation

Die Einbindung von Betroffenen und Angehörigen in die Erforschung psychischer Gesundheit und Erkrankung ermöglicht es, Forschungsprojekte an ihren Bedürfnissen auszurichten und die Versorgungsqualität zu verbessern. Durch ihre einzigartige Perspektive und ihr Erfahrungswissen können sie die Herausforderungen und Sorgen von Menschen mit psychischen Gesundheitsproblemen besser verstehen. Dieser Ansatz trägt dazu bei, die Erfolgschancen von Therapien zu erhöhen und den Betroffenen das Gefühl zu geben, verstanden und unterstützt zu werden. Darüber hinaus kann Forschung erheblich von der Beteiligung von Erfahrungsexpertinnen profitieren, wenn sie von Anfang an der Konzeptentwicklung und Planung von Studien mitarbeiten. Daher ist ein Hauptziel des DZPG, einen hohen Standard für Partizipation über die gesamte Lebensspanne zu etablieren und dabei beispielgebend zu sein.