Der Auftakt des Jahrestreffens am 25. September stand ganz im Zeichen der Arbeitsgruppen. In den Räumlichkeiten der Charité Campus Mitte nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, ihre laufenden Projekte und Infrastrukturen weiterzuentwickeln. In intensiven Diskussionsrunden wurden Ideen ausgetauscht, Herausforderungen adressiert und neue Lösungsansätze erarbeitet. Der Tag endete mit einem festlichen Get-together im beeindruckenden Ambiente des Naturkundemuseums Berlin, das den perfekten Rahmen für vertiefte Gespräche und den persönlichen Austausch bot.
Am 26. September setzte sich das Treffen im historischen Hörsaal der Humboldt-Universität zu Berlin fort. Nach den offiziellen Grußworten eröffnete die renommierte Gastrednerin Professor Dame Til Wykes aus dem Vereinigten Königreich die wissenschaftlichen Vorträge mit ihrer Keynote „From Subjects to Participants – involving people with lived experience in research“. Sie betonte die Bedeutung der Einbindung von Menschen mit psychischen Erkrankungen in die Forschungsprozesse und gab wichtige Impulse für eine partizipative Forschungspraxis.
Es folgte ein abwechslungsreiches Programm mit spannenden Präsentationen zu aktuellen Forschungsergebnissen und Projekten. Der Trialogische Zentrumrat stellte das Center for Patient and Public Involvement (PPI) und die KOMMIT-Studie vor und diskutierte die Frage, wie Forschung zur Verbesserung der Versorgung beitragen kann. Besonders im Fokus standen die Präsentationen der verschiedenen DZPG-Standorte, die ihre fortschrittlichen Projekte aus Bereichen wie Neuromodulation und personalisierter Frühintervention vorstellten.
Die begleitende Posterausstellung gab insbesondere Nachwuchsforschenden die Möglichkeit, ihre Arbeiten zu präsentieren und wertvolles Feedback von Expertinnen und Experten zu erhalten. Die inspirierenden Diskussionen in den Pausen und die zahlreichen Networking-Gelegenheiten sorgten für einen regen Austausch zwischen Forschenden verschiedener Fachrichtungen und Institutionen.
Der Abschluss am 27. September stand im Zeichen des Ausblicks: Neue Forschungsprojekte und Kooperationsmöglichkeiten wurden besprochen, mit dem gemeinsamen Ziel, die Forschung zur psychischen Gesundheit weiter zu stärken und langfristig die Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen zu verbessern.
Ein herzlicher Dank gilt allen Teilnehmenden, die durch ihr Engagement das Jahrestreffen zu einem vollen Erfolg gemacht haben! Die hohe Beteiligung und die Qualität der Diskussionen unterstrichen einmal mehr, wie wichtig der kontinuierliche Dialog und die enge Zusammenarbeit im Bereich der psychischen Gesundheit sind. Wir freuen uns bereits auf das nächste Jahrestreffen 2025 in Bochum und die zukünftigen Fortschritte, die wir gemeinsam erzielen werden.