Am ersten Kongresstag folgte ein dichtes Programm mit Symposien, freien Vorträgen und Postersessions. Im Mittelpunkt standen Themen wie digitale Phänotypisierung und Smart Sensing, Neurobiologie und experimentelle Mechanismen, Interventionen, Therapieprozesse und klinische Wirksamkeit sowie Entwicklung, Identität und vulnerable Lebensphasen. Auch Implikationen und praktische Anwendung dimensionaler Modelle von Persönlichkeitsstörungen wurden diskutiert. Zudem wurden bereits Ergebnisse verschiedener DZPG-VISIONS-Projekte wie LIKES, SENSED-MH und TRESPE präsentiert. Der Tag endete mit der Verleihung des Posterpreises und einer gelungenen Abendveranstaltung.
Am Mittwoch setzte die Keynote von Christine Knaevelsrud einen inspirierenden Kontrapunkt zur Keynote des vorherigen Tages, indem sie eine wissenschaftliche Laufbahn skizzierte, die fachliche Exzellenz und Kompetitivität mit menschlicher nahbarkeit verbindet. Im Anschluss standen weitere Vorträge zu psychosomatischen Perspektiven, den DZPG Infrastrukturen sowie zu Zukunft der Mental Health Forschung, KI, Resilienz und Teilhabe auf dem Programm.
Insgesamt bot der Kongress mit 3 Symposien sowie mehr als 30 Vorträgen und Postern zahlreiche fachliche Impulse und förderte vor allem den interdisziplinären Austausch, die Vernetzung und die wissenschaftliche Zusammenarbeit innerhalb des DZPG. Auch das soziale Rahmenprogramm bot mit Stadtführungen, Abendessen und einer Kongress-Party viel Raum für persönlichen Austausch und trug zur Vernetzung der Early Career Scientists über alle Standorte hinweg bei.