DGPPN-Preis zur Erforschung von psychischen Erkrankungen - Das Deutsche Zentrum für Psychische Gesundheit
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DGPPN-Preis zur Erforschung von psychischen Erkrankungen

Prof. Dr. Christian Plewnia, Wissenschaftler am Deutschen Zentrum für Psychische Gesundheit (DZPG) und an der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Tübingen, wurde mit dem diesjährigen DGPPN-Preis zur Erforschung von psychischen Erkrankungen ausgezeichnet.

Die Auszeichnung würdigt Plewnias wegweisende Forschung zur Theta-Burst-Stimulation (TBS), einer innovativen und effizienteren Variante der repetitiven transkraniellen Magnetstimulation (rTMS). Mit seiner eingereichten multizentrischen Phase-III-Studie hat er einen bedeutenden Meilenstein in der translationalen Psychiatrieforschung erreicht.

Die Studie liefert Level-1-Evidenz für eine hochwirksame Behandlungsmöglichkeit bei therapieresistenten auditiven Halluzinationen. Sie zeigt exemplarisch, wie neurowissenschaftliche Grundlagenforschung erfolgreich in die klinische Praxis überführt und zum direkten Nutzen für Patientinnen und Patienten weiterentwickelt werden kann.

Ein Vierteljahrhundert wissenschaftliche Exzellenz

Seit mehr als 25 Jahren gestaltet Plewnia die Hirnstimulationsforschung in Deutschland maßgeblich mit. Seine Pionierarbeit umfasst die Entwicklung der bilateralen rTMS-Behandlung, die erfolgreiche Translation in die klinische Anwendung sowie den strategischen Aufbau nachhaltiger Forschungsnetzwerke. Seine Arbeit demonstriert eindrucksvoll, wie innovative neurowissenschaftliche Methoden die Therapie schwerer psychischer Erkrankungen nachhaltig verbessern können.

Renommierte Auszeichnung der Fachgesellschaft

Der DGPPN-Preis zur Erforschung von psychischen Erkrankungen ehrt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, deren herausragende Forschungsarbeiten und zukunftsweisende Konzepte den medizinischen Fortschritt entscheidend vorantreiben. Die mit insgesamt 35.000 Euro dotierte Auszeichnung wird jährlich auf dem DGPPN-Kongress in Berlin vergeben.

Quelle: Pressemitteilung der DGPPN

Prof. Dr. Christian PlewniaDGPPN | Claudia Burger