Partizipation

Aktuelle Projekte

Patientinnen und ihre Angehörigen können sich in einzelnen Projekten engagieren, auch wenn sie keinem der Partizipations-Gremien des DZPG angehören.

KOMMIT: Forschungsprioritäten aus der Perspektive Betroffener

Das am DZPG angesiedelte Projekt KOMMIT sammelt zum ersten Mal in  Deutschland die Themen von Menschen mit psychischen Schwierigkeiten und  ihnen nahestehenden Personen für die Forschungsagenda. Zunächst findet dafür ein dreiwöchiger Online-Dialog auf der Website kommit- deutschland.de statt, bei dem Betroffene ihre Themen einbringen können. Aus den Ergebnissen wird in einem mehrstufigen Verfahren ein Forschungskompass Mentale Gesundheit erarbeitet. Er soll Forschenden dabei helfen, ihre Themenauswahl stärker am Bedarf von Menschen mit psychischen Problemen auszurichten. Initiiert wurde das Projekt von Betroffenen und Angehörigen, die im „Trialogischen Zentrumsrat“ des DZPG organisiert sind.

Direkt beteiligen – und alle Infos
Projekt KOMMIT

BASTA

BASTA ("Bündnis für psychisch erkrankte Menschen") führt seit mehr als 20 Jahren erfolgreich ein Anti-Stigma-Projekt durch, das allein in München und Rosenheim etwa 70 Schulklassen pro Jahr erreicht. Konzipiert ist das Projekt für Schulklassen ab der 9. Jahrgangsstufe und für alle Schularten. Die teilnehmenden Klassen begegnen dabei zwei Mitgliedern der Organisation: einem, der von seinem Leben mit einer psychischen Erkrankung erzählt, begleitet von einem Behandelnden, der moderiert und fachlich ergänzt.

Die Intervention hat bisher gute Rückmeldungen von Lehrern, Schülern, Fachleuten und Betroffenen erhalten, die daran teilgenommen haben. Eine wissenschaftliche Bewertung wird es ermöglichen, festzustellen, ob ein solches Programm zur Verringerung der Stigmatisierung wirksam ist und zur Verbesserung des Wissens über psychische Erkrankungen beitragen kann. Dies wird eine zukünftige Entwicklung des Programms für andere Bevölkerungsgruppen ermöglichen.

Konkrete Angaben zu Beteiligungsmöglichkeiten finden Sie in Kürze hier.

Psychische Erkrankung und Elternschaft

Am DZPG-Standort Berlin-Potsdam wird aktuell eine App für psychisch belastete Eltern entwickelt, für die ihre Elternschaft aufgrund eigener psychischen Probleme eine besondere Herausforderung darstellt. Die Inhalte der App sollen Eltern dabei unterstützen, Herausforderungen in der Eltern-Kind-Interaktion besser zu meistern und ihre psychische Gesundheit zu stärken.

In dem Forschungsprojekt werden die Perspektiven von Betroffenen, Angehörigen, Fachkräften und Wissenschaftlerinnen zusammengebracht. Gemeinsam mit Erfahrungsexpertinnen wird erarbeitet, welche Inhalte wichtig sind, wie Eltern angesprochen werden sollen und wie das Training heißen soll. Als Erfahrungsexperten können Sie aktiv bei der Entwicklung mitmachen und dazu beitragen, dass das digitale Training für Eltern wirklich relevant und interessant wird. In regelmäßigen Abständen finden Online-Veranstaltungen statt, im Rahmen derer wir die Inhalte der App entwickeln und testen.

Kontakt

Wenn Sie mehr über das Projekt erfahren möchten und/oder Interesse haben als Erfahrungsexpertin oder Erfahrungsexperte mitzuwirken, wenden Sie sich bitte an:

Dr. Charlotte Rosenbach
c.rosenbach@fu-berlin.de

Caroline Seiferth
c.seiferth@fu-berlin.de 

030 838 51 258

Infos zu aktuellen Terminen
www.eltern-app.info