Wissenschaftliche Empfehlungen für mehr Kinderschutz im Netz
Ziel des Gremiums ist es, wissenschaftlich fundierte Empfehlungen zu erarbeiten, wie Kinder und Jugendliche in Europa im digitalen Raum besser geschützt werden können. Diskutiert werden unter anderem Fragen rund um soziale Medien, Online-Spiele, Künstliche Intelligenz sowie die Verantwortung von Plattformbetreibern. Auch mögliche harmonisierte Altersbeschränkungen für den Zugang zu sozialen Medien stehen auf der Agenda.
Die Gruppe vereint Expertinnen und Experten aus Neurowissenschaften, Psychologie, Psychopathologie, Computerwissenschaften und Rechtswissenschaften – ergänzt durch Stimmen aus der Medienpädagogik und der Kinderrechteperspektive. Besonderes Gewicht legt Prof. Fegert dabei auf die Einbeziehung junger Menschen selbst: Jugendvertreterinnen und -vertreter werden aktiv in die Beratungen eingebunden.
Empfehlungen bis Sommer 2026
Das Gremium hat seine Arbeit Anfang März 2026 aufgenommen und wird in den kommenden Monaten mehrere Sitzungen abhalten. Die Empfehlungen sollen bis zum Sommer 2026 an die Kommissionspräsidentin übermittelt werden und als Grundlage für einen europäischen Rahmen für Kindersicherheit im digitalen Raum dienen.
Die Berufung unterstreicht die internationale Relevanz der Expertise, die im DZPG gebündelt wird – insbesondere im Bereich der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen.
Quelle: Pressemitteilung Universitätsklinikum Ulm
Weitere Informationen: Offizielle Pressemitteilung der Europäischen Kommission